Aktive im Jahr 2006

Aufnahme der Aktiven 2006

Die Chronik der Feuerwehr (Kurzfassung)

 

Im Frühjahr 1919 gründeten einige pflichtbewusste Bürger die Freiwillige Feuerwehr Miesenheim.

Nach guten Anfängen schien 1921 schon das Ende nahe. Beherzte Persönlichkeiten scharrten sich um Oberführer Fritz Umbscheiden, der nun die Zügel fest in der Hand hielt.

Nach den Jahren der Währungs- und Wirtschaftskrisen wurden dank großzügiger Spenden Geräte und Uniformen angeschafft.

Notgedrungen mussten junge Mädchen zum Feuerwehrdienst herangezogen werden. Mit Bravour verrichteten sie bis Kriegsende 1945 ohne Tadel, jedoch mit viel Lob ihren Dienst.

Nach Oberbrandmeister Fritz Umbscheiden leitet Brandmeister Johann Roos die Geschicke der Wehr. Anno 1952 rückte Klaus Göddertz an die Führungsspitze.

Kontinuierlich wuchs die aktive Wehr auf 50 Kameraden an.

1959 vermittelte der damalige Kreisbrandinspekteur einen Zug der Feuerwehrbereitschaft des neugegründeten zivilen Bevölkerungsschutzes.

Die durch den Katastrophenschutz gelieferten Fahrzeuge und Geräte, sowie die geleistete Ausbildung schweißten im Laufe der Jahre die jungen Leute zu einer schlagkräftigen Mannschaft zusammen.

1969 feierte man das 50-jährige Stiftungsfest mit dem Verbandsfeuerwehrtag der VG Andernach - Land. Wehrführer Klaus Göddertz avancierte zum Verbandsgemeinde - Brandinspekteur. Oberbrandmeister Herbert Becker folgte als neuer Wehrführer.

Im November 1970 wurde die Freiwillige Feuerwehr Miesenheim als künftiger Löschzug der Städtischen Freiwilligen Feuerwehr Andernach angegliedert.

Mit vielen Eigenleistungen und Spenden verwirklichte sich ein lang gehegter Traum: Am 11.Mai 1976 konnte das neue Gerätehaus am "Roten Kreuz" bezogen werden.

Im Juni 1977 knüpfte man erste Kontakte für eine Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Weitersfeld in Niederösterreich, wo man seitdem schon sehr schöne Stunden erlebt hat.

Diese Bande sind heute ein echter Beweis von grenzenloser Freund- und Partnerschaft.

Bereits am 1.Juli 1978 startete einen Wettkampfgruppe beim Internationalen Feuerwehr Leistungswettbewerb in Hollabrunn / Niederösterreich und konnte das Leistungsabzeichen in Bronze erwerben.

Das 60-jährige Jubiläum wurde, erst mal in Rheinland Pfalz, mit einem Leistungsbewerb begangen.

Bei den Bundesausscheidungen in Hannover erreichte man eine beachtliche Platzierung.

Regelmäßige Partnerschaftstreffen standen ab sofort auf dem Dienstkalender

Lobenswert immer wieder die Wettkampfgruppen, die den Löschzug großartig repräsentieren.

Seit dem Jahre 1987 werden regelmäßig einmal im Jahr Freundschaftstreffen mit der Polizei Andernach durchgeführt. Diese "Bullentreffen" werden immer mit einem sportlichen Wettkampf begonnen, für den ein Wanderpokal ausgesetzt ist. Man sieht deutlich das diese Zusammenkünfte die Zusammenarbeit mit der Polizei erleichtern.

Das 75-jährige Jubiläum im Juni 1994 ist als ein glänzender Höhepunkt in den Annalen des Löschzuges erwähnt.

Solide Ausbildung, treue Kameradschaft und eine leistungsfähige Ausstattung an Gerätschaften lassen die Feuerwehr Miesenheim als einen Garanten für Mitbürger in Notsituationen sein.

Bei zahlreichen Großeinsätzen haben die "Floriansjünger" stets ihr Können unter Beweis gestellt, um Mitmenschen aus der Not zu Helfen.

Aus dem Gesellschaftsleben des Stadtteils sind die Mannen um die Löschzugführer Herbert Becker und Hans Unkel nicht mehr wegzudenken.

Die Blauröcke aus Miesenheim schrieben im Sommer 2001 Geschichte, erstmalig wurde in Andernach das Bundesleistungsabzeichen des Deutschen Feuerwehrverbandes vergeben. Veranstaltet wurde dieser Wettkampf von der Freiwilligen Feuerwehr Andernach, unter Mitwirkung aller Löschzüge (Kernstadt, Miesenheim, Eich, Kell und Namedy ).

Für die ausgezeichnete Ausrichtung gab es sogar ein dickes Lob von hochrangigen Politikern sowie Feuerwehrfunktionären.

Laut wurde es im Gerätehaus der Miesenheimer als ein Anbau an das bestehende Gebäude, ein Jugendraum der Stadt errichtet wurde, dabei erhielt die Feuerwehr eine Sanierung und Vergrößerung Ihres Schulungsraumes.

Im Juni 2002 feierte man gemeinsam mit den Freunden der Feuerwehr Weitersfeld ( Nieder- Österreich ), das 25 jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen den beiden Wehren.

Aber auch vor Urgesteinen der Feuerwehr hat das "Rentenalter" keine Angst, im November 2002 wurden Hans Unkel, nach 29-jähriger Tätigkeit als Zugführer, und Herbert Becker, nach über 33 jähriger Tätigkeit als Zugführer, in die Altersriege verabschiedet.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Aufopferung in den letzten Jahren.

Nachfolger der beiden werden Walter Döpgen ( Zugführer Zug 1 ), sowie Rolf Neumann

( Zugführer Zug 2 ). Ihre Stellvertreter sind Axel Kronenbürger und Carsten Dames.

Im Sommer des Jahres 2004 nahm erstmals eine gemischte Gruppe, bestehend aus Mitglieder aus Miesenheim und der Kernstadt, an den Deutschen Meisterschaften in Halle / Saale teil. Dort errang die Mannschaft eine Silbermedaille.

Im Mai 2007 war es dann so weit, die Partnerschaft zwischen Weiterfeld und Miesenheim bestand seit 30 Jahren. Dies wurde mit einer Abordnung aus Weitersfeld in Miesenheim gefeiert. Alle sind sich einig, die Partnerschaft, die schon über 2. Generationen existiert ist ein fester Bestandteil der internationalen Kameradschaft und soll so lange wie möglich weitergeführt werden.

Das Ticket zur Deutschen Meisterschaft 2008 in Böblingen, konnte sich die Wettkampfgruppe im Juni 2007 ergattern. Die Meisterschaften, die im Juli 2008 stattfinden, sind das Sprungbrett zur Feuerwehr Olympiade. Leider konnte sich hierfür noch nie ein Miesenheimer Team qualifizieren.

Das Jubiläumsjahr 2009 steht ganz unter dem Motto der Änderung. Nach dem Rücktritt von Walter Döpgen und Axel Kronenbürger als Zugführer, bzw. stellv. Zugführer standen einige Neuwahlen an.

Die neue Zugführung wird gebildet aus Carsten Dames (Zugführer Zug 1), Bernd Mathias (stellv. Zugführer Zug 1), Rolf Neumann (Zugführer Zug 2) und Holger Neumann (stellv. Zugführer Zug 2).

Auch im Gerätehaus stehen Modernisierungen an, so wird die "Küchenbox" renoviert um der Mannschaft der Feldküche ein neues Heim zu geben und somit die Grundlage zu schaffen das auch in Zukunft die berühmte Erbsensuppe aus der Gulaschkanone nach besten hygienischen Standards zubereitet wird. Der fordere Teil der Fahrzeughalle wurde renoviert und wenn die finanzielle Lage (Zuschüsse Stadt, land, etc.) geklärt ist werden die veralteten Rolltore auf den neusten (und sichersten Stand) gebracht.

90 Jahre Freiwillige Feuerwehr und 50 Jahre Katastrophenschutz sind schon ein "stolzes Alter". Jung und dynamisch, immer um das Wohl der Bürger besorgt, ist man sich treu geblieben:

Gott zur Ehr' , dem nächsten zur Wehr !

 

 

Aktive im Jahr 1995

Aufnahme der Aktiven 1995
 
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